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Bundestagswahl 2021
Unser Kommentar
Viel Lärm um nichts - mucho ruido sobre nada

Unser Bild: Sanieren mit schwerem Gerät seit Ende 2018 und Parkgewohnheiten im Eisberg-Viertel, am 27.09.2021 mit Firma Rubenbauer beim Arbeiten am Haus einer "jungen" Familie. Für die Alteingesessenen bleiben Asphaltschrott, gewohnheitsmäßig zugeparkte Stellplätze und ein halbherziges Hallöchen von der Hauseigentümerin.
Frage: Was hat überhaupt eine solche Betontreppe in einem angestammten 1920er-Jahre-Viertel zu suchen??? Aber macht nix, dafür ist der neue Hauseigentümer immer gerne bereit, Anderen zu erklären, was - angeblich - "normal" sei.

Kommentar
Was soll das Geplänkel um Jamaika oder "Das Amperl"? Es ist doch völlig klar, dass nur die kollektive Anstrengung jenseits aller Farb- und Gesellschaftsspiele den Planeten oder vielmehr die Menschheit noch retten könnte (aber nicht wird - viel zu dumme, zu gierige und einfach zu viele Menschen, wie der spastisch gelähmte Physiker-Star Stephen Hawking resigniert konstatierte). Und ein Stockwerk mehr oder weniger in der Amberger Altstadt? Who cares. Was sagte nicht Achim Beier - Gott hab in selig? Die Leute wollen doch nur noch unterhalten werden. Eben.
Die Amberger Stadtoberen haben derweil nichts anderes zu tun, als völlig intakte Info-Stelen an Marktplatz und Schiffgasse für viel Geld durch neue zu ersetzen. Who cares.
Und die Jugend? Es hat wohl selten so verblödete Eltern gegeben wie derzeit. Es geschieht ihnen ganz recht, wenn die Zukunft ihres Nachwuchses in Frage steht, so wie sich diese Asis mit Profilneurose samt SUVs und schicken Neubauhäuschen auf der Grünen Wiese oder krampfhaft aufgeschniegelten Altbauten gebärden. Diese Rollrasen- und Versiegelungsbande pflanzt selber kein einziges Blümchen, rennt aber empört zum Volksbeghren "Rettet die Bienen", um mal schnell ihr Kreuzchen zu machen. Dafür steige ich dann auch gerne weiter in mein Flugzeug. Tatsächlich: Sehr gerne. Mit naturnahem Garten (angelegt mit einem einzigen Spaten) und einem einzigen kleinen spritsparenden KfZ, das ich mir in meinem bisherigen 56jährigem Leben zugelegt habe, darf ich das.
Und überhaupt: Wer fährt denn hier in Amberg die dicksten Angeber-Karren? Doch wohl testosterongesteuerte junge Männer, die in den letzten zehn Jahren durch die wirtschaftliche Notblüte vorzugsweise am Bau zu richtig viel Kohle gekommen sind! Auf Grund der Null-Zins-/Minus-Zins-Politik halten die sich jetzt für den Maßstab aller Dinge, rasen nachts rund um den Amberger Altstadtring und können angeblich nicht dingsfest gemacht werden. Dass ich nicht lache!

Kommentar: Sigrid Merkl, freiberufliche Journalistin und ehrenamtliche Bloggerin aus Amberg/Oberpfalz

P.S. Söder als "Kanzler der Herzen"? Never! Und wann endlich werden Nullpen wie Julia Klöckner und Andi Scheuer aussortiert???

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